"BEDENKE, MENSCH, DASS DU STAUB BIST UND ZU STAUB ZURÜCKKEHRST!"

Herzlich willkommen im Gedenkstättenverein Delitzsch!

Der Mensch braucht Erinnerung sowohl an gute als auch an schlechte Zeiten. Die eine, um glücklich zu sein, die andere, um Unglück verhindern zu können. Doch leider liegt es in der Natur des Menschen, schlechte Erlebnisse zu verdrängen, sich nur an Schönes zu erinnern und in seinem Langzeitgedächtnis abzuspeichern. Das mag bei persönlichen Erfahrungen manchmal ganz sinnvoll sein, um den Lebensmut und Optimismus nicht zu verlieren. Doch wer zu viel vergisst geht Gefahr, die gleichen Fehler noch einmal zu machen, auch wenn eine innere Stimme davor warnt.

Noch wichtiger ist es jedoch, gegen das Vergessen von gesellschaftlichen und politischen Fehlern zu kämpfen. Vor allem in einer Generation, in der Krieg, Zerstörung, Hungersnöte, Verfolgung und Vernichtung nur aus Geschichtsbüchern oder Nachrichten über ferne Länder in den Alltag dringen.

Erinnern heißt Leben und Lernen. Vergessen heißt Sterben.

Deshalb ist es wichtig, Mahn- und Gedenkstätten zu errichten und zu pflegen, um daran zu erinnern, dass der Frieden und der Wohlstand, in dem wir heute leben, viele Opfer gefordert haben. Sie zeigen uns auch, dass unsere Worte, unser Denken und Handeln einen großen Einfluss auf nachfolgende Generationen haben und dass die Taten eines einzelnen oftmals entscheidend auf die Weltgeschichte wirken können.

Schon viele Philosophen haben erkannt, dass es notwendig ist, die Vergangenheit zu kennen und aus ihr zu lernen, um die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Wir können aus den Fehlern vergangener Generationen lernen, rechtzeitig gegen die Anzeichen von Ausbeutung, Unterdrückung und Willkür kämpfen, und so das Streben der Menschheit nach Frieden, Freiheit und Wohlstand auf der ganzen Welt unterstützen.

Unser Beitrag gegen das Vergessen

Der Gedenkstättenverein Delitzsch kümmert sich schon seit vielen Jahren um die Schaffung und Pflege von Gedenkstätte. Wir arbeiten mit vielen Künstlern, Hilfsorganisationen und Verbänden zusammen. Es gehört auch zu unserer Arbeit, Menschen die sich für das Allgemeinwohl einsetzen zu ehren oder gegen den Abriss von Baudenkmälern zu kämpfen.

Wir reisen zu geschichtsträchtigen Orten, recherchieren für verschiedene Zeitschriften und Ortschroniken, betreiben Ahnenforschung, fördern junge Bildhauer und Designer, unterstützen den Denkmalschutz und Naturschutz und kümmern uns um die Errichtung neuer Gedenkstätten. Denn Denkmäler, Mahnstätten und Grabstätten sind ein Teil unserer Geschichte, Kultur und Kunst und für unser Leben ebenso wichtig, wie die Planung für die Zukunft.

Denkmalpflege ist wichtig - auf diese Weise kann man die Geschichte in würdiger Erinnerung behalten und Kunstobjekte pflegen. Mehr Infos zum Thema Kunst und Kultur auf lehmanns.de. Sachbücher zum Thema Kunst und Kultur

9. Jan 2012

T-Shirts in Hülle und Fülle

Erstellt unter Allgemein — admin @ 14:23

Es gibt garantiert keinen Kleiderschrank, in dem das gute alte T-Shirt nicht vorhanden ist, denn davon kann man eigentlich nie genug haben. Es gibt si in allen Varianten, Formen und Farben. Man kann sie mit Motiven oder coolen Sprüchen haben. Der Phantasie sind sozusagen keine Grenzen gesetzt. mehr…

16. Mai 2011

Altersvorsorge fürs eigene Grab

Erstellt unter Vorsorge — admin @ 14:30

Früher war die Arbeitskraft eines alten Menschen die wichtigste Stütze. Viele mussten arbeiten bis ins eigene Grab. Heute gibt es in Deutschland zwar die gesetzliche Rentenversicherung, in die die Arbeitnehmer für die Ruheständler einzahlen, doch durch den demografischen Wandel der Zeit entsteht ein jährliches Loch in Milliardenhöhe, das nicht mehr zu stopfen ist.
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29. Apr 2011

Durch Gespräche Erinnerungen pflegen

Erstellt unter Krankheit — admin @ 13:12

Im Alter lässt das Gedächtnis nach. Das ist natürlich und in der Regel auch nicht bedenklich. Mal fällt einem ein Name nicht mehr ein oder man erinnert sich nicht mehr an Details kürzlich erlebter  Situationen.
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30. Mrz 2011

Schlesische Vertriebenen-Familien entdecken alte Heimat neu

Erstellt unter Vergangenheit — admin @ 10:40

Mit den Ostgebieten des alten Deutschen Reiches bezeichnet man die Landstriche östlich der Oder-Neiße-Linie. Im Jahr 1945 wurde dieses Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg von Deutschland abgetrennt und zählt heute zu Polen und Russland. So gab es aus Ostpreußen mehr als zwei Millionen Vertriebene, aus Schlesien über drei Millionen, über eine Million aus Pommern und eine halbe Million aus Ost-Brandenburg. Fast alle von ihnen flüchteten nach Westdeutschland oder in das Gebiet der DDR, wobei viele Menschen auch ums Leben kamen. In den Ostgebieten leben heute noch ca. 400.000 Deutsche, hauptsächlich in Oberschlesien.
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25. Mrz 2011

Hochzeiten in früheren Jahren…

Erstellt unter Allgemein — admin @ 10:11

Die Hochzeit ist der schönste Tag im Leben. Heiraten sollte man nur, weil man sich liebt. Früher war das hingegen anders. Ehen wurden oft geschlossen, weil der Mann eine gute Partie, die Frau tüchtig oder die Partner sich sympathisch waren.
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